DGB Bezirk Berlin-Brandenburg

Quelle: http://www.berlin-brandenburg.dgb.de/article/archive/394/

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Medienkolumnen


aus: DGB-Newsletter Medien 7/2007 weiterlesen
 
Rundfunk-Ratssitzung Magazin Mitbestimmung 07/2007

RUNDFUNK: Rund 100 Gewerkschaftsvertreter sitzen in den -Rundfunkräten und Aufsichts-organen der Landesmedienanstalten. Die Öffentlichkeit beachtet ihre Arbeit kaum.

Von SABINE NEHLS. Die Autorin ist Medienwissenschaftlerin in Hamburg und war viele Jahre in der gewerkschaftlichen Öffentlichkeitsarbeit tätig. weiterlesen
 
Für ein üppiges mediales Angebot von bis zu 20 öffentlich-rechtlichen Fernsehprogrammen und maximal 60 Radiosendern muss ein Gebührenzahler lediglich den Gegenwert zweier Kinokarten berappen: 17 Euro 03 im Monat. Darauf verweist jetzt eine Stellungnahme der beiden Intendanten von ARD und ZDF, Prof. Dr. Thomas Gruber sowie Prof. Markus Schächter. Diese Replik war augenscheinlich notwendig geworden, da die Privatsender bei ihrer Klage in Brüssel gegen die Rundfunkgebühren in Deutschland einmal mehr Stimmungs- und Meinungsmache betrieben. Grund genug, mit einem seriösen Thesenpapier (Stand: Juni 2006) gegen zu halten. weiterlesen
 
Die ARD wirft ideologischen Ballast ab, ließe sich polemisch formulieren. Die sog. Talkrunde mit Sabine Christiansen, dem investigativen Journalismus eher unverdächtig, soll frisiert und weiterentwickelt werden und auch eine neue Galionsfigur erhalten: Günther Jauch liegt gut im Rennen, auch wenn einige Neider jetzt um seine Werbeauftritte feilschen oder gar puristisch fragen: Kann jemand in zwei unterschiedlichen Fernsehsystemen, kommerziell versus öffentlich-rechtlich, als Magnet oder gar Ikone dienen? Morgens für Greenpeace um die Wale kämpfen, um nachmittags im Sushi-Laden auszuhelfen? Das scheinen mehr als kleinkarierte Bedenken zu sein. weiterlesen
 

25.09.2006

ARD auf Abwegen
Was ist eigentlich mit der ARD los? Anstatt Schlagzeilen zu produzieren dank gelungener Programme, Formate oder herausragender Künstler, liefert sie derzeit Stoff für Häme und Kritik: Scheckbuchjournalismus dürfte noch der mildeste Ausdruck sein für ein Finanzgebaren, das den aufgeputschten Radprofi Jan U. mit öffentlich-rechtlichen Privilegien ausstattete. weiterlesen
 
Walter Riester fühlte sich als Bundesarbeitsminister zu einem Interview mit der „Bild“ regelrecht genötigt; Rudi Carrell beschwerte sich bitter über Schlagzeilen, die angesichts seiner Krebserkrankung Feingefühl vermissen ließen; und wir klatschen uns die Schenkel wund über gelungene Schlagzeilen wie „Wir sind Papst“. Die „Bild-Zeitung“ als Herzstück der Bewußtseinsindustrie, wie diese Art Medien in den studentenbewegten 70er Jahren genannt wurden, blieb über Jahrzehnte das Objekt der Begierde: für Kommunikationswissenschaftler, Schriftsteller und Medienjournalisten. weiterlesen
 

02.09.2005

Metamorphosen
Wer kennt nicht auch eine Geschichte nach dem Motto: früher 68er, dann Kulturredakteur im dritten Programm und heute Analyst für Hedge Fonds. Oder die wundersame Karriere eines Juso-Vorsitzenden und Ministerpräsidenten, der sich zum neoliberal gesprenkelten Abkanzler wandelte und erst im aussichtslosen Bundestagwahlkampf (kein Hochwasser in Sicht!) die traditionsreiche SPD-Formel von der sozialen Gerechtigkeit als Schmiermittel einer Gesellschaft wieder entdeckte… weiterlesen
 

13.09.1999

Meinungsmache(r)
"Das Bisschen, das ich lese, schreibe ich mir selber." Die Maxime eines Berliner Boulevardjournalisten klingt heute wie ein liebenswertes Relikt aus den Kindertagen des Journalismus. Schöne heile Medienwelt der 80er Jahre! Doch auch der unerschrocken investigative, "den Dingen auf den Grund gehende" deutsche Journalismus hat seine Unschuld längst verloren. weiterlesen
 
Mediennutzung (laut ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation 2007), aus: MediaPerspektiven/Basisdaten weiterlesen
 
Wenn der Artenreichtum auf unserem Globus geringer wird, löst das kaum Entsetzen aus. Wir scheinen uns daran gewöhnt zu haben, wenn weniger Vogelarten die Lüfte bevölkern oder gar die Spezies der Käfer abnimmt. Tiere, die man nie zu Gesicht bekam, vermisst man augenscheinlich nicht. Wie aber ist das mit einem Radiosender, der täglich versuchte, die Welt zu erklären, gute Laune verbreitete und nebenbei den Brückenschlag zwischen verschiedenen Kulturen hinbekam? Radios genießen keinen Artenschutz. weiterlesen
 
Kolumne im DGB-Mediennewsletter Januar 2009 weiterlesen
 
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