DGB Bezirk Berlin-Brandenburg

Quelle: http://www.berlin-brandenburg.dgb.de/article/archive/496/

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Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender


Auf seinem Kongress im Mai 2007 in Sevilla hat der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) ein Aktionsprogramm beschlossen, mit dem die Mitgliedsgewerkschaften aufgefordert werden, Aktivitäten zur effizienten Bekämpfung von Vorurteilen gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (LSBT) zu entwickeln und umzusetzen. Das zunächst auf vier Jahre angelegte Aktionsprogramms wird im Jahr 2011 hinsichtlich seiner Umsetzung zu prüfen sein. weiterlesen
 
Die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) hat in ihrer Vorstands- und Verwaltungsratssitzung am 03./04.12.2009 beschlossen, hinterbliebene eingetragene Lebenspartner mit Ehepartnern bei der Hinterbliebenenversorgung der VBL gleichzustellen. Die Gleichstellung soll rückwirkend auch für Lebenspartner erfolgen, deren Partner vor dem 01.05.2009 verstorben sind. Damit soll der am 22.10.2009 veröffentlichten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) gefolgt werden, nach der die verweigerte Gleichstellung nicht mit dem Gleichheitsgebot des Artikels 3 Abs. 3 des Grundgesetzes vereinbar ist (vgl. Nachricht vom 27.11.2009).

VBL-Sitzungsprotokoll
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Unter Hinweis auf die BVerfG-Entscheidung vom 7. Juli 2009 - 1 BvR 1164/07 - sollten verpartnerte Beamtinnen und Beamte bei ihrem Dienstherrn (Besoldungsstelle) einen Antrag auf Familienzuschlag stellen, sofern sie noch keinen Antrag gestellt haben oder bei denen der Antrag auf Familienzuschlag noch nicht rechtskräftig abgelehnt worden ist, da Ansprüche aus dem Beamtenverhältnis binnen drei Jahren verjähren. weiterlesen
 
Seit vielen Jahren haben zwei verpartnerte ver.di-Mitglieder in Hamburg für die Gleichbehandlung bei der betrieblichen Hinterbliebenenrente (VBL) mit Eheleuten geklagt. Was bei der gesetzlichen Hinterbliebenenrente seit Jahren anerkannt ist, hat nunmehr auch das Bundesverfassungsgericht bestätigt: weiterlesen
 

24.11.2009

Arbeitskreise LSBT in DGB-Gewerkschaften Information, Beratung, Aktivitäten, Mitarbeit!

In verschiedenen DGB-Gewerkschaften haben sich Kolleginnen und Kollegen in Arbeitskreisen organisiert, die sich speziell für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern (LSBT) in der Gesellschaft - insbesondere in der Arbeitswelt - einsetzen. Im Internet stehen zu dem Thema zahlreiche Informationen zur Verfügung.
http://regenbogen.verdi.de/kontakte/#berlin-brandenburg
http://www.holebis.de
http://www.berlin-brandenburg.dgb.de/LSBT
 

24.11.2009

Welttag: Respekt und menschenwürdige Arbeit auch für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender!

Beim „Welttag für menschenwürdige Arbeit“ am 7. Oktober 2009 beteiligten sich in Berlin Kolleginnen und Kollegen der DGB-Gewerkschaften mit Forderungen nach Respekt und menschenwürdige Arbeit auch für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. Mit einer Rede von dem Auswärtigen Amt, mit Flyern und mit Transparenten war das Thema auch bei der anschließenden Demonstration zum Brandenburger Tor präsent.
Weitere Infos hier
Flyer (deutsch/englisch) hier
 

24.11.2009

DGB Berlin-Brandenburg unterstützt Berliner "Bündnis gegen Homophobie"

Am 23. September 2009 wurde im Roten Rathaus unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit das Berliner „Bündnis gegen Homophobie“ gegründet. Der DGB Berlin-Brandenburg ist Gründungsmitglied des Bündnisses und wurde in der Gründungsversammlung durch die stellvertretende Vorsitzende Doro Zinke vertreten sowie durch Mitglieder der lesbisch-schwulen Arbeitsgruppen in GEW, IG BCE und ver.di.
Infos zur Bündnis-Gründung hier
 

24.11.2009

DGB-Magazin: "Volle Pflichten, halbe Rechte. Wie der Staat seine verpartnerten Beamten diskriminiert."

Im „DGB-MAGAZIN für Beamtinnen und Beamte“ wird regelmäßig zu aktuellen Anlässen über LSBT in Arbeit und Gesellschaft berichtet. Die Ausgabe 09/2009 befasste sich mit dem Schwerpunktthema der rechtlichen Benachteiligung verbeamteter eingetragener Lebenspartner/ innen und mit Diskriminierungserfahrungen von Lesben und Schwulen am Arbeitsplatz.
Hier die Beiträge der Ausgabe
 

24.11.2009

Glückwünsche des DGB-Vorsitzenden Michael Sommer an das 30. Pfingsttreffen schwuler Lehrer!

Zum 30. Jubiläum des Pfingsttreffens schwuler Lehrer erhielten die GEW-Kollegen zahlreiche Glückwünsche von Ministerpräsidenten, vom Berliner Regierenden Bürgermeister, von Ministern, Parteivorsitzenden, Mitgliedern des Deutschen Bundestages und anderen.
Hier die Grußworte des DGB-Vorsitzenden Michael Sommer
 

24.11.2009

DGB-Jugendmagazin ´ran: Junge Gewerkschafter/innen in Queer-Young

Wie keine andere deutsche Gewerkschaftszeitung befasste sich das DGB-Jugendmagazin seit über 30 Jahren mit dem Thema „Lesben und Schwule in der Arbeitswelt“. Eine intensive Leserdiskussion zu dem Thema führte dazu, dass seit 1989 regelmäßige Jugendseminare für Lesben und Schwule im DGB-Haus der Gewerkschaftsjugend durchgeführt wurden. In der ´ran-Ausgabe 09/2007 wurde „Queer Young“ vorgestellt, eine ver.di-Jugendgruppe, die sich speziell für die Interessen junger LSBT-Kolleginnen und -Kollegen in Ausbildung und Beruf einsetzt.
Hier der ´ran-Artikel
 

24.11.2009

Zusammenfassende Studienergebnisse "Sexuelle Identität, (Anti)Diskriminierung und Diversity am Arbeitsplatz"

Ende 2006 erstellte das Psychologische Institut der Universität Köln im Rahmen einer breit angelegten Online-Umfrage in Deutschland, Österreich und der Schweiz die aktuellste Studie zur Arbeitssituation von Lesben und Schwulen. Der Autor Dominik Frohn stellte die Studienergebnisse am 17. Februar 2007 im Rahmen einer LSBT-Tagung in der ver.di-Bundesverwaltung vor.
Zusammenfassung der Studie
 

24.11.2009

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet die Benachteiligung (auch) aufgrund der sexuellen Identität

Viele Jahre haben sich der DGB und Einzelgewerkschaften für ein Antidiskriminierungsgesetz in Arbeit und Beruf eingesetzt, mit dem auch Diskriminierungen von LSBT verhindert und beseitigt werden sollen. Das im August 2006 in Kraft getretene AGG schützt nunmehr ausdrücklich auch vor Diskriminierungen wegen der „sexuellen Identität“. Das AGG verpflichtet insbesondere Arbeitgeber, Gewerkschaften und betriebliche Interessenvertretungen, u. a. Diskriminierungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern zu verhindern und Betroffenen zu ihrem Recht zu verhelfen.
Wortlaut des AGG
Zur betrieblichen Umsetzung des AGG
 

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